Ausstellungen  2017


Galerie Skulpturale Lindau

Flüsterlings Welt

30. April bis 7. Oktober 2017 

Lukas Thein, Giso Westing, Hans-Werner Berretz, Wolfgang Ueberhorst, Norbert Pümpel, Sonja Klebe 

 

Michael Denhoff - Inner Minds op.117 anlässlich des 5-jährigen Galerie Jubiläums

Wolfgang Ölz, Dem Geheimnis des Universums auf der Spur, Neue Vorarlberger Zeitung vom 16.9.2017

 

Abbildung:

Ohne Titel, (Winterliches Land), 2014 

Ölfarbe auf Leinwand auf Holz, 55 x 78 cm



Art Bodensee 2017

bis 23. Juli 2017

 

Galerie Skulpturale, Lindau 

 

Galerie Maximilian Hutz, Hard 

 

Galerie Arthouse, Bregenz 

 

Galerie Feurstein, Feldkirch

 



Kunstraum Pettneu

Modell der Wirklichkeit

13.5. bis 25.6.2017

Einladung

Tirolerin Mai 2017

Tiroler Tageszeitung 15.5.2017

Rundschau 17.5.2017

 

 



Concept Space und

Concept Space R2

Shibukawa, Japan

OUT OF SILENCE zusammen mit Atsuo Hukuda

Mai 2017

Gezeigt wurden die Fleeting Memorials

Einladung

 

 



Galerie Skulpturale Lindau

Shortlist

9. Februar bis 17. April 2017

Sonja Klebe, Bertolt Mohr, Pierluigi Guglielmo, Norbert Pümpel, Giso Westing, Thomas Hannappel, Ben Beyer, Georg Cevales 

 

 

Abbildung:

Modell der kosmischen Wechselwirkung, 2017 (Detail)

Eiche, Strassenmarkierfarbe, Glassand, Teer, 9-teilig, 16-24 x 17 x 17 cm

Foto in der Ausstellung Shortlist Galerie Skulpturale, Lindau März/April 2017 vor zwei Bildern von Pierluigi Guglielmo


Ausstellungen  2016


Galerie Maximilian Hutz Hard

19. November 2016 bis 25. März 2017

 

Bericht KULTUR Oktober 2016

Besprechung VN vom 19.11.2016 "Wechselwirkung in einem unbestimmten Land"

Einladung

Plakat

PARNASS 3/2016

 

Wechselwirkung in einem unbestimmten Land

Neue Werkreihen des Tiroler Künstlers Norbert Pümpel in der Galerie Maximilian Hutz in Hard

 

HARD. (VN-ag) Bildkonzepte, die im Grenzbereich zu den Naturwissenschaften angesiedelt sind, charakterisieren das Werk des Malers und Zeichners Norbert Pümpel. In den neueren Werkreihen des Tiroler Künstlers tritt der theoretische Überbau zugunsten sich selbstorganisierender Bildsysteme in den Hintergrund und der Meister räumt dem Zufall Platz ein, wenn auch nur bedingt.

 

Alchemistische Verfahren

Mit der neuen Poesie und einer anderen Sinnlichkeit, die sich ins Werk von Norbert Pümpel geschlichen haben, ist der Zugang des Künstlers haptischer geworden, stärker vom Material und der intensiven Auseinandersetzung mit Werkstoffen geprägt. Was sich zuletzt schon angedeutet hat, wird angesichts der aktuellen Schau und mittels der beiden neuen Werkreihen „Kondensate“ und „Unbestimmtes Land“ derzeit in der Galerie Maximilian Hutz in Hard bestätigt. Aber: „Auch der Zufall gehorcht den Naturgesetzen“, relativiert Norbert Pümpel seine Vorgehensweise, die einer Versuchsreihe im Labor gleicht, wenn auf die am Boden liegenden Leinwände Flüssigkeiten aus der Malerei aufgetragen und ein- oder mehrschichtig Folien aufgelegt werden, die am Ende teilweise wieder entfernt werden. Wo physikalisch-chemische Gesetze während des Trocknungsprozesses, der einen Tag, aber auch zwei bis drei Wochen in Anspruch nehmen kann, für die oberflächenbestimmenden Strukturen und „Zeichnungen“ sorgen, obliegt dem Künstler in diesem alchemistischen Verfahren allein die Wahl der Farben. Im Farbspektrum bleibt sich Norbert Pümpel treu. Dunkle Töne, Schwarz, aber vor allem Grau, das in allen Varianten nie ein reines Grau, sondern stets unterlegt ist, dominieren nach wie vor. Und das ist gut so, denn es ist wohl auch das Verdienst der dunklen Töne, dass sich die Arbeiten des Künstlers in dem hallenartigen, hellen Raum, den man von der letzten Ausstellung mit Gottfried Bechtold vielleicht sogar noch größer in Erinnerung hat, gut behaupten können und absolut stimmig wirken.

 

Formale Übung

Im Gegensatz zu den sich selbst generierenden „Kondensaten“ kann man die Blätter der Reihe „Unbestimmtes Land“ der klassischen Malerei mit dem Pinsel zuordnen. In der Nachfolge jener Werke entstanden, die sich mit dem nuklearen Fallout und den menschenentleerten Landschaften nach der atomaren Katastrophe befasst haben, greifen die komplexen Mischtechniken die experimentellen Erfahrungen mit dem Material auf. Was man nicht malen bzw. in der Wirkung nicht genau berechnen kann, passiert einfach. „Das, was ein Bild zu sagen hat, sagt es selbst,“ so Pümpel. Für ein Überraschungsmoment sorgt auch eine einzelne Skulptur, ein rares Exemplar aus der Beschäftigung des Künstlers mit dem Medium Bildhauerei. Das „Modell der Wechselwirkung“, wie das aus einem gefundenen Holzbalken, Bitumen und Silikon produzierte Werk titelt, versteht sich jenseits der klaren Vorstellungen und der Inhaltlichkeit der Malerei und Zeichnung als rein formale Übung. Die Flüchtigkeit, die allem innewohnt, die sensiblen Zustände und fragilen Gleichgewichte, stets im Begriff, sich aufzulösen und zu kippen, ist aus dem Schaffen von Norbert Pümpel nicht wegzudenken. In der Wechselwirkung von Nichts und Materie, die sich an einem diffusen Horizont treffen, entwirft er ein sensibles Bild von der Welt, veränderlich und vergänglich, das die gegenwärtigen Verhältnisse auf dem Globus gut spiegelt.

Ariane Grabher, Vorarlberger Nachrichten 19.11.2016



Künstlerhaus Palais Thurn und Taxis, Bregenz

Man kann auch ganz burleske Fälle konstruieren...

1.10. bis 6.11.2016

Eröffnung 30.9.2016 20:00

Einladung

 

Ausstellungsbericht KULTUR Oktober 2016

 

Besprechung Ölz Wolfgang NEUE Vorarlberger Tageszeitung vom 5. Oktober 2016

 

Besprechung Vorarlberger Nachrichten vom 1./2.Oktober 2016

 

 

 

Die Arbeit von Norbert Pümpel ist im Grenzbereich zwischen Kunst und Wissenschaft anzusiedeln. Dabei bedient sich Pümpel nicht allein der Arbeitsmethodik der Wissenschaften in einer konzeptionellen Herangehensweise und in laborartigen Versuchsreihen, vielmehr fokussiert und thematisiert er immer wieder die Wissenschaften selbst.

In der Ausstellung im Palais Thurn und Taxis werden Arbeiten über Erwin Schrödinger’s Katzenparadoxon gezeigt, sowie einzelne Blätter seiner Wittgenstein-Auseinandersetzung, die die Grenzen der Wahrnehmung und die Möglichkeiten des Bildes im Licht der neueren Wissenschaften ausloten.

Die Serie der Dark Lightnings nimmt Bezug auf die Nukleartests nach dem 2. Weltkrieg. Konfrontiert uns Pümpel hier noch mit einer menschenleeren Landschaft, einem radioaktiven Fallout, siedelt er die neueren Blätter deutlich vor den Atomversuchen des 20. Jahrhunderts an: Unbestimmtes Land bezieht sich diffus auf den Landvermesser, das Schloss und Franz Kafka und zeigt uns ein Bild von einem Land, das sich nicht in einer bestimmten Gegend festmachen lässt, dem eine konkrete Zuordnung fehlt.

Radikale Fragen und tiefe Abgründe

 

Die Bregenzer Künstlervereinigung zeigt im Palais Thurn und Taxis fünf Mitglieder. Unter dem Dach fröhlich Poppiges, im Keller tiefsinnig Abgründiges, im Erdgeschoss symphonisch Komponiertes und im ersten Stock philosophisch Fundiertes.

 

 

Norbert Pümpel (1956) arbeitet seit den späten 1970er Jahren an seiner aus der Konzeptkunst geborenen, philosophischen Vermessung des (natur)wissenschaftlichen Weltbildes.

 

Existentielle Fragen

 

Die lakonischen Titel seiner Bilder führen direkt in existentielle Fragestellungen. Offensichtlich hat hier einer die geistesgeschichtliche Tradition für den Betrachter intensiv durchforstet und aus dieser Lektüre in großer Klarheit Schlüsselwörter destilliert. Allerdings scheinen die klassischen Begriffe wie „Substanz“, „paradise“ oder auch „trinity“ wie aus einer anderen Welt. „Trinity“ bezieht sich als Deckname auf die erste jemals durchgeführte Kernwaffenexplosion. Der Physiker Robert Oppenheimer  zitiert damit ein Gedicht von John Donne, wo es heißt „Zerschlage mein Herz, dreifaltiger Gott.“ Angesichts des unfassbaren, menschlichen Leids durch die apokalyptische Atombombe - sinnfällig durch die mit gestischen Pinselstrichen leergefegte Bildfläche - scheint die Idee eines guten Gottes radikal in Frage gestellt.

Pümpel geht aber noch weiter. Ein Werk titelt „Ein apriori (vor der Erfahrung) wahres Bild gibt es nicht“. Bild ist hier ambivalent gemeint, denn Wittgenstein verwendet das Wort „Bild“ für etwas Absolutes, d.h. etwas Absolutes wie Gott, kann es Angesicht des Leides  vor aller menschlicher Erfahrung und erst recht nach jeder menschlichen (Leid)erfahrung nicht geben.

 

Wolfgang Ölz in: NEUE Vorarlberger Tageszeitung, 5. Oktober 2016

Palais Thurn und Taxis September 2016



Galerie Skulpturale Lindau

SerientäterInnen

mit:

Giso Westling, Thomas Hannappel, Frauke Morlot, Susan Stadler, Maria Ostritz, Tobias Stutz, Harald Ophüls, Ben Beyer, Sonja Klebe, Georg Cevales, Pierluigi Guglielmo, Norbert Pümpel, Biwi Köppel, Sonja Simone Albert, Bertolt Mohr, Lukas Thein, Christian Stefanovici 



Bildraum 01, Wien

Fleeting Memorials

vom 22.9.bis 28.10. 2016

Eröffnung 22.9.2016

Einladung

 

Beeinflusst von zeitgenössischer Physik und Erkenntnistheorie, untersucht Norbert Pümpel

die Unmöglichkeit objektiver Erkenntnis angesichts einer sich uns entziehenden Wirklichkeit.

Im Bildraum 01 präsentiert er Fleeting Memorials, einen veränderlichen und vergänglichen

Arbeitszyklus aus feinen Papierschichten, organischen und anorganischen Substanzen. Die

Referenz auf die Weltbevölkerungszahl zum Zeitpunkt der Entstehung des jeweiligen Bildes

bildet ein weiteres Abstraktum mit theoretischem Hintergrund. Pümpel verknüpft das

Problem unserer Endlichkeit mit ebenso unkalkulierbaren, physikalisch-chemischen

Sachverhalten und macht das Phänomen der Zeit, die Nichtwiederherstellbarkeit eines

vergangenen Zustands, als einmaligen Augenblick in seiner Ausstellung erfahrbar.

 

Ausstellungsbericht PARNASS 3/2016



Museum Liaunig Neuhaus

Augen-Blicke, Neuerwerbungen

1. Mai bis 30. Oktober 2016

Bilder: Without Man II, 2011; Nuclear Solstice, 2010;  Dämmerung, 2009

im Vordergrund ein Objekt von Canan Dagdelen; dahinter Walter Vopava



Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen seit 2001

 

 

2017

Lindau, Galerie Skulpturale, Flüsterlings Welt

Shibukawa Japan, Concept Space und Concept Space R2, Out of Silence zusammen mit Atsuo Hukuda

Pettneu, Modell der Wirklichkeit

Lindau, Galerie Skulpturale, Shortlist

 

2016

Hard, Galerie Maximilian Hutz, Kondensate

Bregenz, Künstlerhaus Palais Thurn und Taxis, Man kann auch ganz burleske Fälle konstruieren...

Wien, Bildraum 01, Fleeting Memorials

Lindau, Galerie Skulpturale, SerientäterInnen

Neuhaus, Museum Liaunig, Augen-Blicke Neuerwerbungen

Landeck, Schlossmuseum, Personale

 

2015

Lindau, Galerie Skulpturale, Die Ruhe nach dem Sturm, zusammen mit Pierluigi Guglielmo, Philipp Hager und Wolfgang Ueberhorst

Monte San Savino (I), il vero nemico dell’arte? Il conformismo (Katalog)

Innsbruck, Galerie Rhomberg, Kondensate/Fleeting Memorials

 

2014

Appenzell (CH), Tanzsaal Untere Falkenburg, Flüchtige Erinnerung

Bludenz, Galerie Aller Art, Wahrscheinliche Aussage zu einem Guernica des späten 20. Jahhunderts

Lustenau, Galerie Maximilian Hutz, Neue Arbeiten

Kitzbühel, Galerie Rhomberg, Unbestimmtes Land

Hohenems, Otten Kunstraum, Acht ohne Gegenstand (Katalog)

Marburg (D), Marburger Kunstverein, art@science (Katalog)

 

2013

Innsbruck, Galerie Rhomberg, Unbestimmtes Land

Götzis Galerie Kurzemann, Das Land des Grafen Westwest

Hard, Galerie.Z, In between

Feldkirch, Palais Liechtenstein, Graurand

Neuhaus, Museum Liaunig, Von der Fläche zum Raum (Katalog)

 

2012

Neuhaus, Museum Liaunig, Realität und Abstraktion 2, Konkrete und reduktive Tendenzen ab 1980 (Katalog)

 

2011

Reutte, Dengelgalerie, Paradise Memorial

Imst, Galerie Theodor von Hörmann, No-one in Paradise

Imst, Tschett Feuergalerie, Die Moderne taugt nicht zwingend zur Verbesserung der Welt

Hard, Galerie.Z, be kind remind

Marburg (D), Marburger Kunstverein, Hamlet Syndrom: Schädelstätten (Katalog)

Feldkirch, Galerie Feurstein Schaulager, Arbeiten auf Papier

 

2010

Innsbruck, Galerie Clemens Rhomberg, mit Markus Strieder

Feldkirch, Palais Liechtenstein, mit Markus Strieder

Feldkirch, Galerie Feurstein Schaulager, Schwarz Sehen

Feldkirch, Galerie Feurstein, Papier

Kassel (D), Kunstverein, Hausbesuche Ausstellung zum 175 jährigen Bestehen des Kasseler Kunstvereins (Katalog)

Hard, Galerie Z, A-TYPISCH

 

2009

Feldkirch, Galerie Feurstein Schaulager, Apricot Dawn - Drei Studien zur Wasserstoffbombe

Imst, Tschett Galerie, Dämmerung

Bregenz, Palais Thurn und Taxis, Neue Mitglieder

Feldkirch, Galerie Feurstein, Kunst Stücke II

Hard, Galerie.Z, Kopfstücke

 

2008

Hard, Galerie.Z, Was das Bild darstellt, ist sein Sinn

Feldkirch, Galerie Feurstein, Das Bild muß nun wieder seinen Schatten auf die Welt werfen

Feldkirch, Galerie Feurstein, Kunststücke 

Hard, Galerie.Z, Querstrich

 

2007

Turin (I), Biblioteca Nazionale Universitaria, Zona ovest (Katalog)

Feldkirch, Villa Claudia, Das zeichnerische Element

Lauterach, Rohnerhaus, Tiroler Ansichten, Kurator Christoph Bertsch (Katalog)

Hard, Galerie.Z, Ausblicke Zeichnungen

 

2006

Imst, Turmgalerie, Neue Bilder und frühe Konzepte

Innsbruck, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Scientific Disaster zusammen mit Hellmut Bruch

Innsbruck, Galerie Clemens Rhomberg, Expecting – Reflecting

 

2005

Innsbruck, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Wahrscheinliche Aussage zu einem Guernica des späten 20. Jahrhunderts

Innsbruck, Theologische Fakultät der Universität Innsbruck, Part of Universe Reflecting Part of Universe

Feldkirch, Galerie Sechzig, mild und leise wie er lächelt

 

2003

Sharja (UAE), 6. Internationale Biennale Sharjah

Innsbruck, RLB Kunstbrücke, Zusammengetragen

Feldkirch, Palais Liechtenstein, 30 Jahre Palais Liechtenstein, Jubiläumsausstellung

Imst, Kraftwerk Imst-Au, Kraftwerk peripher, Kurator Christoph Bertsch

 

2002

Shibukawa (J), Concept Space, micro stills

Imst, Galerie Theodor von Hörmann, Alles ist bedeutend oder unbedeutend gleichermaßen

Innsbruck, Galerie im Taxispalais, Variable Stücke – Strukturen, Referenzen, Algorithmen

Innsbruck, Westbahnhof, Räume 2

 

2001

Feldkirch, Galerie Sechzig, Reality Evaporates

Innsbruck, Raiffeisen Kunstbrücke, Hirtl Pümpel Trawöger Trenkwalder Walde

Innsbruck, Galerie im Taxispalais, 27. Österreichischer Grafikwettbewerb

  

 

Komplette Ausstellungsliste seit 1978

 

Fleeting Memorials bei der Ausstellung art @science im Marburger Kunstverein 2014 (oben Harald Kimpel bei der Eröffnungsrede)

Ausstellung zusammen mit dem Bildhauer Markus Strieder im Palais Liechtenstein in Feldkirch 2010

Scientific Disaster im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum 2006